Linke Seite
Nun wandte ich mich der linken Seite zu. Hier gab es unter einer gut
verzinnten Ecke einen groben Flicken zu bestaunen (Bild 1986), der Rest
war schlicht weggerostet - nicht erkennbar. Auch die Kanten, an die der
neue Rückleuchten-Kasten angeschweißt werden soll, sind nicht mehr verwertbar
(1987), also mussten neue angefertigt werden. |

Bild 1986 |

Bild 1987 |
| Nach dem Heraustrennen des Kastens zeigte sich, dass das Heckblech
bei der Reparatur des vorangegangenen Unfallschadens wie auf der rechten
Seite nicht ordentlich ersetzt worden ist, sondern auf die verrosteten und
verbeulten Ecken aufgeschweißt wurde (1990). Diese Ecke war unter der Zinnschicht
schon durchgerostet (2033). |

Bild 1990 |

Bild 2033 |
| Also rostige Partien heraustrennen, entrosten bzw. fertanisieren
(2034), Kanten für den Rückleuchten-Kasten vorsichtig erneuern (1992), |

Bild 2034 |

Bild 1992 |
| Bleche anfertigen und einschweißen, Lampenkasten unter Verwendung
der Stoßecke und Rückleuchte anpassen (2041) und einschweißen (2042).
|

Bild 2041 |

Bild 2042 |
| Leider zeigte sich die Kante hinten links doch etwas rostig, also
auch hier ein neues Blech und den Halter entrostet und fertanisiert. Nach
dem Verzinnen sieht die ganze Sache schon wieder viel besser aus (2114). |

Bild 2114 |
|
| Weiter mit der Halterung des Sicherheitsgurtes links. Hier auf der
Fahrerseite bot sich das gleiche Bild wie rechts, nur das Loch war etwas
größer (2044). Also wie gehabt: stabile Platte mit Gewindestück gebaut (2047), |

Bild 2044 |

Bild 2047 |
| von hinten verschlossen (2046) und eingeschweißt (2049). |

Bild 2046 |

Bild 2049 |
| Weiter mit dem Schweller links. Sah ja eigentlich nicht so schlimm
aus (2056). Doch nach dem Entfernen (2057) tat sich die ganze Palette verborgener
Schäden auf: |

Bild 2056 |

Bild 2057 |
| Vorne (2064) wie hinten (2058). Wow! |

Bild 2064 |

Bild 2058 |
| Die vordere Ecke war vorn (Bild 2064), im Schwellerbereich (Stehblech,
Bild 2065) und unten durchgerostet, |

Bild 2064 |

Bild 2065 |
| der Boden wieder von innen nach außen unter einer guten Schicht
Unterbodenschutz (2066) und nur im Hohlraumbereich. Auch der A-Säulen-Fuß
befand sich in der Auflösung, (2067) er litt unter Verstopfung des kleinen
Ablaufloches. |

Bild 2066 |

Bild 2067 |
| Hier war auch erkennbar der Innenschweller beschädigt - was sich
nach dem Entfernen der Dämmschicht als kleine Löcher zeigte (2070), waren
flächige Durchrostungen des unteren Innenschweller-Bereiches (2073, hier
bereits mit hergestelltem Reparaturblech). |

Bild 2070 |

Bild 2073 |
| Nach dem Heraustrennen der befallenen Stellen (2074) wurden Reparaturbleche
eingeschweißt, hier durch einfaches Lochpunktschweißen, da die Stellen später
nicht mehr sichtbar sind (2095). |

Bild 2074 |

Bild 2095 |
| Soweit die Ecke vorn links, Teil 1 - der Innenboden/Innenschweller.
Nach dem Öffnen, und - wo möglich - Entrosten der Hohlräume (2077) wurden
passende Bleche angefertigt und angepasst (2079). |

Bild 2077 |

Bild 2079 |
| Der im Bild 2077 erkennbare Flicken sah übrigens von innen so aus
(2072, von unten in die A-Säule hineingesehen): auf den Rost gebratenes
Blechstück, Schweißstelle von innen bereits angerostet, von außen gut zugeschmiert. |

Bild 2077 |

Bild 2072 |
| Nach dem Einschweißen von Schwellerblech/Außenwand (2080) und dem
Grundieren (2081) war Teil 2 auch wiederhergestellt. |

Bild 2080 |

Bild 2081 |
| Nun noch Teil 3, das Bodenblech, einsetzen (2097) und den A-Säulen-Fuß
wiederherstellen, diesmal mit angemessen großem Ablaufloch (2096), und die
Ecke vorn links ist wieder stabil. |

Bild 2097 |

Bild 2096 |
| Nach dem Aufstochern der äußeren B-Säulen-Stütze (Bild 2058) hatte
ich den Inhalt auf dem Boden (2063). Da stützt nichts mehr. |

Bild 2058 |

Bild 2063 |
| Also alles neu: zuerst das Blech um die Wagenheberaufnahme entfernen
(2101), da war auch die Wagenheberaufnahme locker! Kein Wunder, wenn man
einmal reinschaut (2105) - dahinter alles morsch. Das kommt später mit dem
Boden; wenn ich jetzt diesen Hohlraum öffne, wird die Ecke zu instabil.
|

Bild 2101 |

Bild 2105 |
| Am Boden musste ein Stück erneuert werden, das war klar (2106), aber
daß unter der Unterbodenschicht der Hohlraum des Schwellers auf der ganzen
Länge durchgerostet ist (2107) und unter dem Flicken hinten der Rost seine
Blüten treibt, war nicht erkennbar. Hier sollte ein neues Bodenblech eingesetzt
werden. |

Bild 2106 |

Bild 2107 |
| Nach Entfernen der Dämmmatten und des Bodyplast zeigte sich auch
der Innenschweller hinten angegriffen (2109) und gut gefüllt (2112).
|

Bild 2109 |

Bild 2112 |
| Also zuerst ein Stück Stehblech vor der WH-Aufnahme ersetzen (2126),
dann muß die Stütze erneuert werden. |

Bild 2126 |
|
| Dafür muss das Schlossblech, selbst angerostet und übergespachtelt
(!!) (Bild 2123) entfernt werden (2119), |

Bild 2123 |

Bild 2119 |
| um damit den Blick auf die Stütze von oben (2117) und von unten
(2058) freizugeben. |

Bild 2117 |

Bild 2058 |
| Erstaunlich. Aber es kommt noch besser, je weiter man vordringt.
Nach Entfernen der Außenstütze (2128) der traurige Rest der Seitenwand.
Keine Konservierung, alles weggerostet. Zum Glück sind noch viele Teile
bei Porsche erhältlich, wie Bild 2129 zeigt: links die heraus getrennten
Teile, rechts die Neuteile, oben ein Teil des Stehbleches, darunter die
Wagenheber-Aufnahme, unten die Außenstütze. |

Bild 2128 |

Bild 2129 |
| Weiter mit dem Stück Seitenwand. Hier muss alles, was verrostet ist,
heraus getrennt (2130, man kann hier erkennen, dass auch die Innenstütze angerostet
ist) und durch ein angefertigtes Blech ersetzt werden(2137). |

Bild 2130 |

Bild 2137 |
| Der Fuß der Innenstütze und ein Teil des Innenschwellers sind auch
in Mitleidenschaft gezogen worden (2133) und wurden ersetzt (2135).
|

Bild 2133 |

Bild 2135 |
| Nach dem Einschweißen eines Zwischenbleches (2139/2140, von unten/oben)
und Anpassen mit Tür, Schweller und Schlossblech, |

Bild 2139 |

Bild 2140 |
| kann die Stütze eingeschweißt werden (2143). Diesmal wird aber gut
grundiert (auch innen), so daß diese Ecke stabil und dauerhaft hält (2145).
|

Bild 2143 |

Bild 2145 |
| Jetzt kann der Schweller nach Anpassen mit Tür und Schloßblech (2147)
eingeschweißt werden (2150), |

Bild 2147 |

Bild 2150 |
| und Ecken, die man später nur schlecht erreicht, werden gleich mit
Unterbodenschutz versehen (2148). Nun konnte das neue Schlossblech eingeschweißt
werden (Bild 2153). |

Bild 2148 |

Bild 2153 |
| Danach musste ein neues Blech für den Übergang Schweller-Seitenwand
hergestellt werden (2154), da das alte ja schon bei der ersten Besichtigung
von Hand entfernt werden konnte. Also Blech hergestellt, angepasst, und eingeschweißt
(2157) - hier als Lochpunkt-Schweißung mit Schutzgas, da die Seitenwand
darüber mit Zinn und Spachtelmasse beschichtet war und es keine allzu hohe
Hitzeeinleitung geben durfte, da ich zumindest einen Teil der aufgebrachten
Schichten zur Formgebung nutzen wollte. |

Bild 2154 |

Bild 2157 |
| Jetzt ging es ans Verzinnen (2160), bis der Türspalt oben und unten
horizontal und vertikal übereinstimmte (2166). |

Bild 2160 |

Bild 2166 |
| Bleibt jetzt noch die Kante am Motorraum links, die oben (2231)
wie unten (2234, vom Motorraum aus) rostig war... |

Bild 2231 |

Bild 2234 |
| ...und zwar flächig (2235). Von unten wurde ein Blech eingeschweißt
(2236), |

Bild 2235 |

Bild 2236 |
| dann das Heckblech neu verschweißt, die Ecke links unten erneuert
und eine neue Kante angefertigt (2237), angepasst (2238), |

Bild 2237 |

Bild 2238 |
| eingeschweißt (2243) und verzinnt (2250). |

Bild 2243 |

Bild 2250 |
| Abschließend alle Kanten versiegelt, hier ein Bild vom Schlossblech
links vom Radkasten aus (2203). So sieht die linke Seite schon recht ordentlich
aus (2204). |

Bild 2203 |

Bild 2204 |
| Nachdem die Karosserie außen so weit fertig war, ging es weiter
mit dem Boden links und dem Innenschweller, der nur noch rudimentär vorhanden
war (Bild 2370). Nach dem Erneuern des Innenschwellers (rote Kante) trennte
ich das rostige Teilstück des Bodens heraus (2371), ... |

Bild 2370 |

Bild 2371 |
| ...um festzustellen, dass, wie auf der anderen Seite, das Unterteil
des Stützbleches auch weggerostet war (2416), und auch der reparierte Träger
hinten links stellte sich beim Anpassen des Bodenbleches als unsachgemäß
repariert (2414) heraus. |

Bild 2416 |

Bild 2414 |
|
Hier noch mal seltene Durchblicke ... (2375).
Nach der Erneuerung des Stützbleches und Grundierung des Schwellerbereiches
(2418)...
|

Bild 2375 |

Bild 2418 |
| ...wurde der neue Boden zugeschnitten, angepasst und eingeschweißt
(2422, 2486),... |

Bild 2422 |

Bild 2486 |
...und dabei auch die neue Wagenheberaufnahme und deren Stützblech
eingeschweißt (2423).
Nun blieb nur noch unser Überraschungsträger, der unter dem Reparaturblech
so aussah (2424)! |

Bild 2423 |

Bild 2424 |
| Nach Entfernen der aufgelegten Lage blieb festzustellen, dass neben
dem Stehblech des Trägers auch das Innenblech in Mitleidenschaft gezogen
war (2437). Das soll also die Federkräfte der Hinterachse aufnehmen (2438)
- na ja! |

Bild 2437 |

Bild 2438 |
| Da das für diesen Bereich erhältliche dreiteilige Reparaturset ca.
360 € kostet, wird dieser Bereich aus stabilem Blech von Hand gebaut. Also
zuerst das innen liegende Stehblech nachgefertigt und eingeschweißt (2469), |

Bild 2469 |
|
| dann ein entsprechendes mehrteiliges Blech angefertigt (2470 + 71)
|

Bild 2470 |

Bild 2471 |
| und nach dem Anpassen mit dem neuen Innenblech - natürlich mit dem
passenden Ablaufloch - eingeschweißt (2472). Nach dem Auftragen des Unterbodenschutzes
sieht es ja äußerlich fast genauso aus (2487)... |

Bild 2472 |

Bild 2487 |
| Zeitweise wurde ich unterstützt vom Auftraggeber, der mit vollem
körperlichen Einsatz arbeitete (2433), auch wenn so manche Stelle schwer
erreichbar war (2432). |

Bild 2433 |

Bild 2432 |
| Weiter geht es mit dem vorderen Bereich des linken Bodens. Der wurde
entrostet (Bild 2511), und das Pedalwerk ausgebaut, so dass nur noch der
Hauptbremszylinder in den Innenraum ragt. Dabei fand sich noch eine Durchrostung
unter dem Pedalwerk (2510). |

Bild 2511 |

Bild 2510 |
| Die wurde zugeschweißt, der Boden danach fertanisiert (2521), grundiert
und mit Body Plast beschichtet (2524), |

Bild 2521 |

Bild 2524 |
| um eine schön homogene, wasserdichte Oberfläche zu erhalten (2527).
Auch die Türen (für ein sattes Schließgeräusch) und die Kotflügel erhielten
entsprechend Body Plast (2525). |

Bild 2527 |

Bild 2525 |
| Last but not least: "The Master Himself" beim Einsetzen des Bodens (159,
161): Fast liebevoll wird das Blech behandelt! |

Bild 159 |

Bild 161 |
Zusammenbau
Nach der Rückkehr vom Lackierer: Weiter mit den Kotflügeln, die mit
neuen Blechklammern und Dichtband (2831) zusammen mit den Türen eingepasst
und montiert werden konnten (2836). |

Bild 2831 |

Bild 2836 |